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E-Zigaretten abgeben: So finden Sie eine passende Rücknahmestelle

16. Oktober 2026 · 3 Min. · Fumot Team · Umwelt & Sicherheit

Eine alte E-Zigarette liegt bereit, aber die nächste Sammelbox ist nur für Batterien beschriftet. Suchen Sie für das vollständige Gerät eine Rücknahmestelle für Elektroaltgeräte. Eine kommunale Sammelstelle oder ein passendes Geschäft kommt infrage, wie das Bundesumweltministerium erläutert.

Vor dem Losgehen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Annahmebedingungen. Entscheidend ist, ob Sie ein vollständiges Gerät, einen losen Akku oder eine Flasche mit Restflüssigkeit abgeben möchten. Beschädigungen sollten Sie schon bei der Anfrage erwähnen.

Fumot Tornado 25000 neben einer Sammelbox für Elektroaltgeräte, einer Karte und einer Standortmarkierung.
Symbolbild zur Suche nach einer geeigneten Rücknahmestelle für Elektroaltgeräte.

Über die Stadt oder den Landkreis suchen

Suchen Sie auf der offiziellen Internetseite Ihrer Kommune nach „Abfall-ABC“ und „E-Zigarette“. Öffnen Sie beim gefundenen Eintrag die Seite der konkreten Annahmestelle. Dort finden Sie die Anschrift, Öffnungszeiten und gegebenenfalls Termine eines mobilen Sammeldienstes.

Ein zweiter Einstieg ist der vom Ministerium verlinkte E-Schrott-Rückgabefinder. Tragen Sie Ihren Ort im Feld „Standort“ ein und wählen Sie die Gerätekategorie „E-Zigarette“.

Prüfen Sie bei passenden Treffern Anschrift und Annahmebedingungen. Der Betreiber garantiert keine Vollständigkeit oder Aktualität der Daten.

Fehlt ein Eintrag oder bleibt die Zuständigkeit unklar, wenden Sie sich an die kommunale Abfallberatung. Eine brauchbare Anfrage lautet: „Ich möchte eine alte E-Zigarette mit fest eingebautem Akku abgeben. Welche Stelle nimmt sie an?“

Was bei der Rückgabe im Handel gilt

Seit Juli 2026 müssen entsprechende Verkaufsstellen Altgeräte kostenlos annehmen. Das gilt, wenn sie solche Produkte anbieten oder innerhalb der letzten sechs Monate verkauft haben. Ein Neukauf ist laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt dafür nicht erforderlich.

Damit kommen beispielsweise Kioske, Tankstellen und Tabakgeschäfte mit entsprechendem Sortiment infrage. Die Aussage bedeutet nicht, dass jedes beliebige Geschäft zuständig ist. Prüfen Sie, ob die Verkaufsstelle unter diese Regelung fällt.

Ältere Ratgeber nennen häufig Verkaufsflächen von 400 oder 800 Quadratmetern. Für die besondere Rücknahme von E-Zigaretten gelten inzwischen keine solchen Flächenschwellen, wie das Bundesumweltministerium erläutert. Achten Sie deshalb auf den Stand einer Fundstelle.

Diese Angaben helfen bei der Anfrage

Beschreiben Sie den Gegenstand möglichst genau. „Eine E-Zigarette mit festem Akku“ ist hilfreicher als „etwas Elektroschrott“. Fragen Sie bei Unsicherheit nach:

  • Nimmt die Stelle vollständige Geräte mit eingebautem Akku an?
  • Gibt es einen besetzten Annahmebereich?
  • Was soll bei sichtbaren Schäden vor der Anlieferung geklärt werden?
  • Werden separat vorhandene Liquidreste an derselben Stelle angenommen?

Angebote unterscheiden sich vor Ort. Das Stuttgarter Abfall-ABC nennt beispielsweise Wertstoffhöfe, das Wertstoffmobil und die Rückgabe an Verkaufsstellen. Die genauen Bedingungen stehen jeweils beim betreffenden Entsorgungsweg.

Fest verbaute Akkus bleiben im Gerät

Öffnen oder brechen Sie das Gehäuse nicht für die Entsorgung auf. Nach den Hinweisen des Umweltministeriums Baden-Württemberg sollen Batterien nur vorab entnommen werden, wenn dies ohne Weiteres möglich ist. Ein Aufschrauben oder Aufbrechen ist nicht erforderlich.

Sprechen Sie bei der Übergabe das Personal auf den eingebauten Akku an. Die Abfallwirtschaft Stuttgart weist ausdrücklich darauf hin, solche Geräte vor dem Einwerfen in einen Container zu melden. Beschädigungen gehören ebenfalls in dieses Gespräch; die Hinweise zu Batterien und Akkus unterscheiden diese Fälle.

Bei Rauch, Ausgasen oder Feuer steht eine Fahrt zur Sammelstelle nicht an. Verlassen Sie den Gefahrenbereich und verständigen Sie die Feuerwehr unter 112. Die Berliner Feuerwehr beschreibt das Vorgehen bei einem solchen Ereignis.

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